Zusammenfasung

Arc’teryx ReBird zeigt, dass Circularity und Performance perfekt zusammenpassen. Mit über 20.000 Reparaturen im Jahr 2023, einem Verkaufswachstum von +127 Prozent im Recommerce und 74.000 Kilogramm eingespartem CO₂ beweist das Programm, wie Reparatur, Wiederverkauf und Upcycling sowohl Nachhaltigkeit als auch wirtschaftliches Wachstum ermöglichen. In über 80 Stores und 25 Servicezentren weltweit verfügbar, ist ReBird kein Nebenprojekt – sondern ein Geschäftsmodell für die Zukunft.
Technikerin mit Handschuhen repariert eine rote Arc’teryx-Jacke und näht einen Ärmel wieder an

Von High-Performance zu High-Impact: Warum Circularity perfekt zu Arc’teryx passt

Arc’teryx hat sich einen Namen gemacht mit Ausrüstung, die selbst unter extremsten Bedingungen zuverlässig funktioniert. Ob beim Klettern in alpinen Höhen oder beim Wandern durch nasse Pazifikwälder – Kundinnen und Kunden vertrauen der Marke auf Präzision, Schutz und Langlebigkeit. Doch Performance allein reicht heute nicht mehr. In Zeiten steigender ökologischer Herausforderungen und veränderter Kundenerwartungen muss langlebige Ausrüstung Teil eines ebenso langlebigen Geschäftsmodells werden.

Genau hier kommt Circularity ins Spiel.

Mit dem Start von ReBird im Jahr 2021 hat Arc’teryx ein neues Kapitel aufgeschlagen – eines, in dem Produktlanglebigkeit nicht nur ein Feature ist, sondern die Basis für Transformation. Circularity ist kein Extra, sondern ein Weg, um Kundenbindung zu vertiefen, Abfall zu reduzieren und entlang des gesamten Produktlebenszyklus neue Wertschöpfung zu erschließen.

Die Strategie geht weit über den Wiederverkauf hinaus. ReBird verbindet Reparatur, Upcycling und Wiederaufbereitung fest mit der Marke. Kundinnen und Kunden profitieren von längerer Nutzungsdauer und direkter Unterstützung. Das Unternehmen gewinnt operative Resilienz, wirtschaftliche Effizienz und eine klare Positionierung gegenüber wachsenden Nachhaltigkeitserwartungen.

Und der Handlungsdruck ist hoch. Arc’teryx hat sich verpflichtet, Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030 um 90 Prozent und Scope-3-Emissionen um 42 Prozent zu reduzieren. Diese wissenschaftlich fundierten Ziele lassen sich nicht mit Kompensation oder Marketing erreichen. Sie erfordern systemischen Wandel. Durch die Umstellung von einem linearen auf ein zirkuläres Modell wird Arc’teryx zur Plattform für Klimaschutz – mit Performance-Ausrüstung, die Wirkung entfaltet.

ReBird erklärt: Reparatur, Wiederverkauf und Upcycling unter einem Dach

ReBird ist nicht nur ein Programm – es ist eine Plattform. Im Zentrum der Circular-Economy-Strategie von Arc’teryx vereint ReBird drei eng verbundene Bereiche: ReCare, ReGear und ReCut. Jeder dieser Bereiche trägt dazu bei, hochwertige Ausrüstung länger im Einsatz zu halten – und bietet dir echten Mehrwert, Komfort und Kreativität.

Nahaufnahme der ReBird-Reparaturstation mit Werkzeugen, Schnüren und Materialien an der Wand
(Quelle: Arc'teryx)

ReCare steht ganz im Zeichen der Produktpflege. Du bekommst Zugang zu schnellen Reparaturen im Store und komplexeren Services im Reparaturzentrum:

  • Kostenlose Einschätzung und Basisdienste wie Zipper-Fixes, Austausch von Kordeln und Aufnähen von Patches
  • Technische Reinigung und erneute Imprägnierung für GORE-TEX-Produkte
  • Schnelle Bearbeitung in ausgewählten Stores, viele Reparaturen direkt vor Ort

ReGear ist der Wiederverkaufs- und Trade-In-Bereich. Du kannst gebrauchte Arc’teryx-Produkte zurückbringen und erhältst 20 Prozent des ursprünglichen Verkaufspreises als Store-Gutschrift. Die zurückgenommenen Artikel werden professionell überarbeitet und zu günstigeren Preisen über die ReBird-Plattform weiterverkauft. So sparst du beim nächsten Einkauf und unterstützt aktiv Circularity – und Arc’teryx kann bestehende Produkte wieder in Wert setzen.

ReCut ist der kreativste Bereich. Hier werden nicht mehr verwendbare Produkte und überschüssige Materialien in limitierte Einzelstücke verwandelt – zum Beispiel Pouches, Totes oder Jacken. Diese Upcycling-Artikel bringen Einzigartigkeit und Storytelling in die Produktpalette und zeigen, was passiert, wenn Design und Nachhaltigkeit zusammenkommen.

Diese drei Bereiche machen Circularity greifbar. Egal ob du ein Schnäppchen suchst, deiner Jacke ein längeres Leben schenkst oder ein echtes Unikat entdeckst – ReBird ist Teil deines Einkaufserlebnisses. In Flagship-Stores wie New York oder London, bei Pop-ups oder mobilen Reparaturstationen auf der Piste – ReBird ist tief in das Arc’teryx-Ökosystem eingebunden.

Deine Reise mit ReBird: Trade-In, Reparatur und Circular Design

Circularity bei Arc’teryx beginnt nicht im Werk oder in einem Klimabericht – sie beginnt bei dir. Mit ReBird hat Arc’teryx ein zirkuläres Erlebnis geschaffen, das intuitiv, zugänglich und wirklich nützlich ist. Ob du alte Ausrüstung zurückgibst, für eine schnelle Reparatur vorbeischaust oder ein technisches Kleidungsstück pflegen lässt – du wirst direkt Teil der Nachhaltigkeitsstrategie der Marke.

Trade-In: Wertschätzung für Vergangenes, Gutschrift für die Zukunft

Wenn du gebrauchte Arc’teryx-Produkte zurückgibst, bekommst du 20 Prozent des ursprünglichen Verkaufspreises als Gutschrift. Die Beträge sind transparent – zum Beispiel:

  • Atom Hoody Women’s: 60 Dollar Store Credit
  • Cerium Hoody Women’s: 80 Dollar Store Credit
  • Beta AR Jacket Men’s: 120 Dollar Store Credit

Diese Trade-Ins kannst du in teilnehmenden Stores oder bei Pop-up-Events einlösen. Das Programm wächst schnell – allein Pop-ups verzeichneten ein Plus von 371 Prozent bei den Trade-Ins im Jahresvergleich. Das zeigt: Kundinnen und Kunden sind motiviert, hochwertige Ausrüstung zurückzugeben, wenn der Gegenwert stimmt.

Reparatur: Von der Bergtour ins Service Center

Wenn du deine Ausrüstung noch länger nutzen willst, steht dir bei ReCare eine breite Palette an Reparaturservices zur Verfügung. Das Ganze ist schnell und unkompliziert:

  • Walk-in-Reparaturen für Zipper, Schnallen oder kleine Risse
  • Vor-Ort-Check, inklusive Dichtigkeitsprüfung bei GORE-TEX
  • Technische Reinigung und Imprägnierung zur Auffrischung von High-Performance-Stoffen
  • Komplexe Reparaturen werden in regionalen Zentren oder im Arc’One Facility in British Columbia durchgeführt

Der Ablauf ist oft überraschend schnell – viele kleine Reparaturen dauern nur fünf Minuten. Manche geben ihre Jacke vor dem Skitag ab und holen sie am selben Abend frisch gewartet wieder ab. Dieses Maß an Komfort fördert Wiederverwendung statt Neukauf – und baut echte Loyalität auf.

Design-Feedback: Der Kreis schließt sich

Service-Center reparieren nicht nur – sie liefern auch wertvolle Rückmeldungen an das Produktteam. Wenn bestimmte Reparaturmuster häufiger auftreten, etwa bei Nähten oder Reißverschlüssen, fließt dieses Wissen direkt in die nächste Produktgeneration ein. So entsteht ein Kreislauf, in dem deine Erfahrung zur Verbesserung künftiger Produkte beiträgt – für mehr Nachhaltigkeit und noch bessere Performance.

Mit ReBird wird Circularity nicht nur gedacht, sondern gelebt – im Alltag, im Store, online und draußen in der Natur.

Person selecting colorful fabric patches to repair or upcycle Arc’teryx jackets
(Quelle: Arc'teryx)

ReBird wächst: Von Kanada bis China

ReBird war nie als kleines Pilotprojekt gedacht. Von Anfang an wurde das Programm als globale Plattform entwickelt – tief eingebettet in die Retail-Strategie von Arc’teryx und abgestimmt auf internationale Klimaziele. Im Jahr 2024 ist diese Vision längst Realität: ReBird ist auf mehreren Kontinenten vertreten – in einigen der spannendsten Städte der Welt.

Ein wachsendes globales Netzwerk

  • Über 25 ReBird Servicezentren bieten vor Ort Reparaturen und Zugang zu Circular Services
  • Mehr als 80 Arc’teryx Stores weltweit integrieren ReBird – von Trade-In bis Reparaturberatung
  • Regionale Reparaturzentren und das Arc’One Facility in British Columbia übernehmen komplexe Wiederaufbereitungen

Dank dieser Infrastruktur kann Arc’teryx weltweit gleichbleibend hohe Servicequalität bieten und die Lebensdauer seiner Produkte effektiv verlängern – egal ob im Flagship-Store oder bei einem Pop-up auf dem Skigebiet.

Städte mit Vorbildcharakter

Besonders stark ist ReBird in Städten vertreten, in denen Performance und Nachhaltigkeit aufeinandertreffen:

  • New York City: Hier eröffnete Ende 2021 das erste ReBird Servicezentrum
  • Toronto Eaton Centre: Ein zentraler Knotenpunkt in Kanada, gestartet Mitte 2022
  • London (Covent Garden): Eine der führenden europäischen ReBird-Adressen
  • Tokyo und Beijing: ReBird ist auch in Asien-Pazifik angekommen
  • Jilin City, China: Saisonaler Standort direkt im Skigebiet – ein starkes Zeichen dafür, dass Service dorthin kommt, wo Kundinnen und Kunden sind

Und wie geht’s weiter? Der Blick auf 2025

Arc’teryx hat angekündigt, im Jahr 2025 25 neue Stores weltweit zu eröffnen – viele davon von Beginn an mit einem eigenen ReBird Servicezentrum. Parallel dazu plant das Unternehmen:

  • eine Erweiterung der Reparaturleistungen bis hin zur vollständigen Textilrekonstruktion
  • den Ausbau der ReCut-Upcyclinglinie als Reaktion auf die hohe Nachfrage nach einzigartiger Ausrüstung
  • Investitionen in Ausbildung und Schulung, um weltweit gleichbleibende Qualität zu sichern

ReBird ist für Arc’teryx mehr als ein Nachhaltigkeitsprogramm – es ist ein globales Circular-Netzwerk. Eine Jacke, die in Vancouver eingetauscht wurde, kann in BC überarbeitet und in New York weiterverkauft werden. Ein Riss im Ärmel in Tokyo kann ein Design-Update im Headquarter anstoßen. Es ist ein zirkuläres System mit echter Wirkung – getragen von lokalem Handeln und globaler Koordination.

Wo Wirtschaftlichkeit auf Wirkung trifft: Wachstum durch Circularity

ReBird ist kein grünes Feigenblatt – es liefert messbare wirtschaftliche Ergebnisse. Durch die Umwandlung zurückgegebener Produkte in wiederverkäufliches Inventar und die Integration von Reparatur als Kundenservice hat Arc’teryx ein zirkuläres Geschäftsmodell aufgebaut, das Wachstum fördert statt Kosten zu verursachen.

Die Zahlen sprechen für sich:

  • +127 Prozent Umsatzwachstum im Wiederverkaufsprogramm
  • +25 Prozent mehr Reparaturanfragen im gesamten Netzwerk
  • 20.216 Reparaturen weltweit allein im Jahr 2023

Diese Ergebnisse zeigen: ReBird ist mehr als ein gutes Gefühl. Es steigert die Produktmargen, senkt Rücklaufquoten und erhöht den Customer Lifetime Value – und das alles mit reduziertem ökologischen Fußabdruck.

Vor allem junge Kundinnen und Kunden springen darauf an. ReBird ist besonders attraktiv für Gen Z und Millennials, die Wert auf Qualität, Sinnhaftigkeit und Transparenz legen. Gleichzeitig fördert das Programm die Kundentreue: Wer einmal einen Trade-In oder eine Reparatur in Anspruch genommen hat, kommt häufiger zurück, empfiehlt die Marke weiter und kauft erneut.

Indem ReBird über den ersten Verkauf hinaus neue Kontaktpunkte schafft, entsteht ein durchgängiger Wertkreislauf. Circularity betrifft hier nicht nur Materialien – sondern auch Kundenbindung.

Gruppen-Workshop bei einem ReBird-Event, bei dem Kundinnen und Kunden ihre Outdoor-Ausrüstung reparieren
(Quelle: Arc'teryx)

Emissionen runter, Ausrüstung im Einsatz: Umweltwirkung, die zählt

Arc’teryx hat ReBird nicht ins Leben gerufen, um einfach nur alte Ausrüstung zurückzunehmen. Das Ziel war es, Emissionen zu senken, Abfall zu vermeiden und die eigenen, wissenschaftlich fundierten Klimaziele aktiv zu unterstützen. Und die ökologischen Erfolge lassen sich mittlerweile messen.

Allein im Jahr 2023:

  • 7.443 Kilogramm Abfall wurden vor der Deponie bewahrt – das entspricht etwa 66 vollen Müllcontainern
  • 74.000 Kilogramm CO₂ wurden durch Reparaturen und Wiederverwendung eingespart
  • 20.216 Reparaturen wurden durchgeführt – jedes Stück blieb im Umlauf, statt durch neue Produktion ersetzt zu werden

Diese Ergebnisse sind kein Nebeneffekt, sondern das Resultat bewusster Entscheidungen – vom Produktdesign über Investitionen in die Infrastruktur bis zur aktiven Teilnahme der Kundinnen und Kunden.

ReBird trägt direkt zur Erreichung der ehrgeizigen Klimaziele von Arc’teryx bei:

  • 90 Prozent weniger Scope-1- und Scope-2-Emissionen bis 2030
  • 42 Prozent weniger Scope-3-Emissionen bis 2030
  • Netto-null Emissionen bis 2050

Während viele Unternehmen noch auf Kompensation oder Entsorgung am Lebensende setzen, investiert Arc’teryx in zirkuläre Prozesse, die Emissionen von Anfang an vermeiden. Dazu gehören Reparaturen statt Neukauf, Wiederverkauf statt Neuproduktion und Upcycling statt Deponie.

Auch regional zeigt sich das Wachstum im Reparaturbereich:

  • +128 Prozent in den USA
  • +63 Prozent in Kanada
  • +14 Prozent in China
  • +2 Prozent in der EMEA-Region

Jede Reparatur verlängert die Lebensdauer hochwertiger Ausrüstung – und jede Region trägt zu einem globalen System bei, in dem Performance und Verantwortung Hand in Hand gehen.

Vorreiter mit Wirkung: Was andere Marken lernen können

Arc’teryx zeigt, dass Circularity kein reines Nachhaltigkeitsthema sein muss. Wird sie in Design, Handel und Betrieb integriert, wird sie zum echten Wachstumstreiber – für das Unternehmen, für die Kundschaft und für den Planeten.

Was andere Marken sich abschauen können:

  • Für Reparatur designen: Die Servicezentren liefern wertvolles Feedback an die Produktentwicklung – damit künftige Produkte länger halten und besser funktionieren
  • Circularity sichtbar machen: Ob im Store bei der Reparatur, am Second-Hand-Rack oder beim Upcycling-Drop – Kundinnen und Kunden erleben Nachhaltigkeit direkt
  • Globale Strategie lokal umsetzen: Von British Columbia bis Peking entsteht Kundenbindung nicht nur durch Produkte, sondern durch echte Fürsorge
  • Mit starken Partnern skalieren: Durch die Teilnahme an Initiativen wie der Fashion ReModel der Ellen MacArthur Foundation arbeitet Arc’teryx mit Branchenführern an schnellerem Fortschritt

Und das Wichtigste: Arc’teryx beweist, dass Nachhaltigkeit kein Kompromiss sein muss. Wenn sie richtig umgesetzt wird, steigert sie Performance und Profitabilität gleichermaßen. Circularity wird so vom Buzzword zum echten Wettbewerbsvorteil.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist Arc’teryx ReBird und welche Services bietet es?

Arc’teryx ReBird ist eine umfassende zirkuläre Plattform, die 2021 gestartet wurde und drei verschiedene Programme kombiniert: ReCare für Reparaturen einschließlich kostenloser Bewertungen, Reißverschluss-Reparaturen, GORE-TEX-Wäsche und Neuimprägnierung mit schnellen Bearbeitungszeiten in ausgewählten Stores; ReGear für Trade-in und Resale, wobei Kunden 20% des ursprünglichen Verkaufspreises als Store-Guthaben für zurückgegebene Ausrüstung erhalten, die dann aufbereitet und zu niedrigeren Preisen wiederverkauft wird; und ReCut für Upcycling von End-of-Life-Ausrüstung und überschüssigen Materialien in limitierte Items wie Taschen, Totes und Jacken. Dieser integrierte Ansatz hält hochwertige Outdoor-Ausrüstung länger in Nutzung, bei gleichzeitigem Angebot von Wert, Komfort und kreativen Optionen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.

Wie funktioniert das Arc’teryx Trade-in-Programm und welches Guthaben erhalten Kunden?

Kunden können gebrauchte Arc’teryx-Produkte in teilnehmenden Stores und bei Events eintauschen und erhalten fixe 20% des ursprünglichen Verkaufspreises als Store-Guthaben. Der Wert ist transparent und vorhersagbar, mit Beispielen wie $60 Store-Guthaben für einen Atom Hoody Women’s, $80 für einen Cerium Hoody Women’s und $120 für eine Beta AR Jacket Men’s. Diese eingetauschten Items werden professionell auf nahezu neuen Zustand aufbereitet und über die ReBird-Resale-Plattform zu reduzierten Preisen verfügbar gemacht. Das Programm verzeichnete explosives Wachstum, wobei Pop-up-Standorte allein einen 371%igen Jahr-zu-Jahr-Anstieg bei Trade-ins verzeichneten, was starke Kundennachfrage nach zirkulärer Teilnahme demonstriert.

Wo befinden sich Arc’teryx ReBird Service Centers weltweit?

Ab 2024 betreibt Arc’teryx mehr als 25 ReBird Service Centers und hat ReBird in über 80 Stores weltweit integriert. Wichtige Flagship-Standorte umfassen New York City mit dem ersten Ende 2021 gestarteten ReBird Service Center, Toronto Eaton Centre als großer kanadischer Hub ab Mitte 2022, London Covent Garden als europäischer Flagship und strategische Asien-Pazifik-Märkte in Tokyo und Peking. Bemerkenswert ist, dass Arc’teryx sogar einen saisonalen Standort in Jilin City, China direkt auf Skipisten betreibt und Service-Zugänglichkeit demonstriert, wo auch immer Kunden es benötigen. Die Marke hat angekündigt, 2025 weltweit 25 neue Stores zu eröffnen, viele mit ReBird Service Centers vom Start an, wobei Reparaturfähigkeiten und Upcycling-Programme erweitert und in regionales Training für konsistente Qualität investiert wird.

Welche geschäftlichen Ergebnisse und Umweltwirkung hat Arc’teryx ReBird erzielt?

ReBird liefert messbare finanzielle und ökologische Ergebnisse, die den Business Case für Zirkularität demonstrieren. Das Programm erreichte 127% Wachstum bei Resale-Verkäufen, 25% Anstieg bei Reparatur-Engagement und führte 2023 weltweit 20.216 Reparaturen durch. Umwelt-Erfolge allein in 2023 umfassten 7.443 kg von Deponien ferngehaltenen Abfall, äquivalent zu 66 Containern, 74.000 kg eingesparte CO₂-Emissionen durch Reparaturen und Wiederverwendung sowie signifikantes Reparaturwachstum über Regionen hinweg einschließlich 128% in den USA, 63% in Kanada, 14% in China und 2% in EMEA. Diese Resultate unterstützen direkt Arc’teryx’ wissenschaftsbasierte Klimaziele von 90% Reduktion bei Scope-1- und -2-Emissionen und 42% Reduktion bei Scope-3-Emissionen bis 2030, mit Netto-Null bis 2050.

Welche Lessons können andere Marken aus Arc’teryx’ zirkulärem Geschäftsmodell lernen?

Arc’teryx demonstriert, dass in Design, Einzelhandel und Operationen eingebettete Zirkularität zu einem starken Werttreiber jenseits von Nachhaltigkeitsreporting wird. Wichtige Lessons umfassen Design für Reparatur durch Nutzung von Service-Center-Insights zur Information von Produktentwicklung für bessere Haltbarkeit, Sichtbarmachung von Zirkularität durch In-Store-Reparaturen, Resale-Displays und Upcycled-Produkt-Drops, sodass Kunden Nachhaltigkeit direkt erleben, Verbindung globaler Strategie mit lokaler Aktion durch Loyalitätsaufbau über Care statt nur Produkt über Märkte von BC bis Peking hinweg sowie Partnering für Skalierung durch Initiativen wie die Ellen MacArthur Foundation’s Fashion ReModel. Am wichtigsten beweist Arc’teryx, dass Nachhaltigkeit sowohl Performance als auch Profitabilität verbessert statt beides zu kompromittieren, wodurch Zirkularität zu einem Wettbewerbsvorteil wird.